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Kann man einen Mops erziehen ?

Diese Frage habe ich schon oft gestellt bekommen.

Viele Mopsbesitzer sind der Meinung, dass der Mops aufgrund seiner Eigenschaften nicht zu erziehen ist. Diese Meinung teile ich nicht.

Erst einmal möchte ich sagen, dass der Mops bei aller Clownerie eben doch nur ein Hund ist. Ein Hund der genau wie alle Anderen geführt und geleitet werden möchte. Meine Hunde leben im Rudel und es gibt klare Hirarchien untereinander. 

Es ist wohl richtig, dass der Mops die Signale von anderen Hunden schwerer versteht und auch er selbst schwerer verstanden wird, jedoch lernt ein Mops auch schnell, dass es manche Dinge nicht gibt und auch nie geben wird.

Die Erziehung eines Mopses durch den Mensch basiert bei mir und meinen Hunden seit Jahren auf positiver Verstärkung und klarer Konsequenz.. Ganz simpel: Macht der Hund etwas richtig, wird er belohnt. Macht er etwas falsch, wird er ignoriert. Erziehung setzt immer konsequente Regeln voraus. Was heute erlaubt ist, muss morgen auch noch erlaubt sein und umgekehrt. Ich habe meine Möpse von Anfang nie auf die Couch gelassen, weil ich nun fünf Hunde habe und ich mein homogenes Rudel nicht damit durcheinander bringen möchte, dass der eine Hund etwas darf, was ich der Großen nicht erlaube. Meine Möpse haben noch nie die Anstalten gemacht, auf mein Sofa zu wollen, da Sie mit meiner Sitzgelegenheit keinerlei positive Verknüpfungen haben. Jeder Hund hat seinen Platz und kennt diesen Rückzugsort auch genau. Das Gleiche gilt für Schmuseeinheiten im Bett, die es bei mir auch noch nie gegeben hat. Hundehaare im Bett und Möpse haaren wie der Teufel, sind echt nicht mein Ding.

Meine beiden Hündinnen, werden intensiv ausgebildet, denn ein Grundgehorsam und eine artgerechte und sportliche Betätigung, ist auch für eine Zuchthündin extrem wichtig.

Meine beiden Damen können diverse Kommandos: "Sitz", "Bleib", "Stop", und "Platz" sollte selbstverständlich sein.  Auch das Apportieren gehört zu den Lieblingsspielen meiner Hunde. Ein ausgedienter Golfball wird von den Beiden hier favourisiert und wird in der letzten Zeit von mir gerne als Belohnung anstatt des geliebten Leckerlis eingesetzt. 

Wir haben feste Zeiten, wann wir trainieren und unsere Hunde sind ganz verrückt darauf etwas Neues zu erlernen. Bei "Fuß gehen" klappt auch und mit fünf Hunden gleichzeitig Spazierengehen, ist oftmals schon eine Herausforderung.. Beim Freilauf auf den Feldwegen hinterm Haus, läuft alles durcheinander, jedoch an der Leine muss Ordnung herrschen. Das Abrufen der Möpse funktioniert hervorragend, da ich meine Möppels immer bis zum Umfallen lobe, wenn Sie angeflitzt kommen. Ein Leckerchen muss nicht immer sein.

Meine Erfahrung zeigt, dass es egal ist, welchen Hund man hat. Das Wichtigste in der liebevolle Erziehung eines Hundes, ist die Zeit, die man investieren möchte, die Konsequenz und die Belohnung. Dies kann ein freundliches Wort, ein Leckerchen oder eine streichelnde Hand sein. Auch die Spielphase während der Übungzeit ist sehr wichtig. Mit einem jungen Hund reicht es übrigens 15 Minuten konzentriert zu arbeiten.

Ruhe bewahren, wenn etwas nicht klappt. DSC_0233

Nicht viel sprechen, da der Hund unsere Sprache eh nicht versteht, sondern viel mehr durch Handzeichen den Hund führen und bestärken.

Das allerwichtigste für Mensch und Hund, dass es mit der Erziehung auch klappt, ist die Freude an der Beschäftigung und die tägliche Wiederholung.

 

In diesem Sinne beantworte ich die Frage, ob man einen Mops erziehen kann, mit einem klaren

"JA, MAN KANN !"

 

 

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